Verfasst von: c2simonsimon | April 16, 2011

Neue Homepage!!

Hallo zusammen

Wir haben eine neue Homepage!!

Unter http://www.kraehenbuehl-werro.ch findet ihr aktuelle News, Bilder, Filme, Zeitungsartikel und alles was ihr schon immer über uns wissen wolltet.

Wir wünschen viel Spass beim erkunden!

Verfasst von: c2simonsimon | Januar 11, 2011

Das Beste zum Schluss

Am letzten Tag des Jahres fand ich, mit einer guten letzten Einheit auf dem Wasser, einen zufriedenstellenden Abschluss für das Jahr 2010. Am Abend gingen wir zu Freunden zur Neujahrsparty und feierten mit absolut unkomplizierten „Kiwis“.  An Neujahr war trainingsfrei und ich genoss ein weiterer Sommertag am Strand.

Für die erste Woche im Jahr konnte ich mich auf ein hartes aber breitgefächertes Trainingsprogramm freuen. So paddelten wir nicht nur in den Toren sondern machten einige „Riverruns“ auf der Waiora und dem Kaituna. Ich kannte beide Strecken vom vergangenen Jahr und freute mich erneut auf die absolut fantastische Natur an den Ufern der beiden Bäche. Das absolute Highlight war einmal mehr der sieben Meter hohe Okeree Fall, welcher für reichlich Adrenalin und Spass sorgte.

Am Mittwoch fuhren wir mit dem Auto Richtung Sünden, Ziel waren die Vulkane im innern der Nordinsel, wo es den sogenannten „tongariro crossing“ gibt. Eine sechsstündige Wanderung quer durch die Lavalandschaft, in welcher Szenen von „Lord of the Rings“ gedreht wurden. Nachdem es die ganze Nacht geregnet hat, erwartete uns ein absoluter Traumtag. Es herrschte eine fantastische Sicht wobei sich die karge Vulkanlandschaft in ihrer ganzen und eigenen Schönheit zeigte.

Am Abend suchten wir nahe den Huka Falls eine, unter den einheimischen Kanuten bekannte, stehende Welle auf. Ziel war es erneut das Gefühl für das Boot und das Wasser zu verbessern und solange als möglich in der Welle zu surfen. Für mich war es das erste Mal alleine (im Einer) in einer Welle, welche eher als gross bezeichnet werden kann. Erneut eine Herausforderung, bei welcher ich fulminant startete. So stellte es mein Boot nach dem ersten Surf vertikal auf und überschlug sich –  für Action und Spass war gesorgt und das Ganze noch auf Video.

Die Fortschritte im Training gehen immer noch stetig voran und mittlerweile weichen die Schmerzen der Freude. Eigentlich optimale Voraussetzungen um weiterzufahren, doch wie alles, hat auch mein Neuseelandaufenthalt ein Ende. Dieses naht immer schneller und ich freunde mich langsam mit dem Gedanke an, nach Hause zu fliegen. Einmal mehr war es eine unvergessliche Zeit, welche ich in vollen Zügen genossen habe. Es war schön alle bekannten Gesichter wieder zu sehen und neue kennen zu lernen – ein weiteres Mal kann ich sagen; „ich komme bestimmt wieder!“

Verfasst von: c2simonsimon | Januar 6, 2011

Tongariro crossing

Verfasst von: c2simonsimon | Januar 6, 2011

Riverrun Kaituna

Verfasst von: c2simonsimon | Januar 6, 2011

Mountain Biking

Verfasst von: c2simonsimon | Januar 6, 2011

Weihnachten im Sommer

Wie bereits letztes Jahr kam auch dieses Jahr bei mir nie wirklich richtige Weihnachtsstimmung auf und doch war es erneut ein spezielles Erlebnis. Ich startete den Tag bewusst mit einem kleinen Frühstück, denn ich wusste genau, was noch auf mich zu kommen wird. Gegen Mittag ging es dann los, wir waren bei zwei Kanu-Familien zum Apéro eingeladen, bevor es zu den „Higgins“ zum Finalen Weihnachtsessen ging. Mit Familie, Freunden und uns als Gästen waren wir 17 Personen welche zusammen während gut fünf Stunden wie Fürsten spiessen.

Da ich bereits letztes Jahr bei den „Higgins“ eingeladen war und die meiste Zeit von meinem diesjährigen Aufenthalt hier verbringen durfte, fühlte ich mich sehr wohl und gut aufgenommen. So war es für mich einiges einfacher und wir hatten ein amüsantes Fest.

Da ich mit meinen Eltern zum „skypen“ abgemacht habe, klingelte der Wecker am Tag darauf bereits nach acht. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt, das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Stahlblauer Himmel, strahlende Sonne und gut 27 Grad. Besser konnten die Bedingungen für einen Tag am Strand gar nicht sein. Diesen genoss ich in vollen Zügen und konnte mich optimal von den physischen wie auch von den kulinarischen „Strapazen“ erholen.

Völlig entspannt stieg ich wieder in das gewohnte Training ein. Jeweils zwei Wildwassertrainings sowie eine ergänzende Einheit wie Laufen, Kraft oder Schwimmen standen auf dem Programm. Dabei meinten es dann am Mittwoch meine beiden Trainer zu gut. Beide Wassereinheiten waren mit sehr vielen neuen und technisch anspruchsvollen Inhalten versehen, so dass ich zeitweise völlig überfordert und gestresst war. Unter der erhöhten koordinativen und mentalen Belastung litt auch die physische Komponente deutlich, so war ich am Ende des Tages fix und fertig. Nach einer Nacht mit ausgiebig Schlaf, fühlte ich mich am Tag darauf nicht wirklich besser. Bewusst gestalteten wir das Training sehr einfach und ich hoffte wieder an mein Level anknüpfen zu können, doch die Kraftreserven waren leer. Aufgrund dieser Tatsache  entschied ich mich, das zweite Training zu streichen und anstelle dessen, einen polysportiven Nachmittag mit Golf  zu verbringen.

Verfasst von: c2simonsimon | Dezember 27, 2010

Training in Frenglisch

Der Wetterbericht hielt leider was er versprach. Während vier ganzen Tagen regnete es fast ununterbrochen. So auch am letzten Sonntag, an welchem das Bill Ross Memorial Race in absolut freier Natur statt fand. In strömenden Regen musste das ganze Material inklusive einer Brücke eine gute Viertelstunde zum Fluss hin und nach dem Rennen wieder zurück transportiert werden.

Da ich erst seit gut zwei Monaten im Kanadier Einer sitze und im Moment noch in den Grundlagen trainiere, nahm das Rennen für mich keinen grossen Stellenwert ein. Die Strecke auf der Waiora ist zudem nicht ganz einfach und beinhaltet einige tückische Passagen. So wurde das Ganze neben der technischen Herausforderung auch zur mentalen, doch ich meisterte mein erstes Rennen im Einer besser als zuerst gedacht.

Aufgrund des Dauerregens stiegen die Wasserpegel stark an und ein Training auf unserer Trainingsstrecke, dem Kaituna; war nicht möglich. Deshalb mussten wir unser Programm etwas anpassen. Statt Wildwasser standen Trainings auf dem Flachwasser, im Kraftraum, im Schwimmbad sowie Bergläufe an. Ein Programm das nicht ohne war, nach 10 Tagen Training, mit lediglich einem halben Tag Pause, machte sich die Müdigkeit deutlich bemerkbar. Heute Freitag wären zum Abschluss nochmals drei Einheiten auf dem Programm gewesen, nach der ersten war aber definitiv Schluss und ich freue mich auf zwei freie und ruhige Weihnachtstage.

Am Dienstag kam Nathalie’s Freund, Medhi, in Auckland an. Medhi ist ein ambitionierter Kanadier Einer sowie Zweier Paddler und arbeitet in als Trainer für den Französischen Kanuverband in der Bretagne. Somit habe ich nun zwei absolute Fachpersonen am und auf dem Wasser.

Nachdem bereits die 1:1 Betreuung etwas absolut Neues darstellte, ist die jetzige Situation absolut fantastisch! Die persönlich auf mich abgestimmte Betreuung hinterlässt seine Spuren. Die beiden werfen mich immer wieder ins kalte Wasser, dies ist nicht immer einfach aber effizient, so sind die Fortschritte deutlich ersichtlich und es bereitet einiges mehr Spass als noch zu Beginn. Einziger Knackpunkt ist die Sprache. Die Trainings fanden bis jetzt hauptsächlich in Englisch statt, mit Medhi ist es nun ein Mix aus Englisch und Französisch – Frenglisch – eine weitere Herausforderung für alle.

Kaituna Impressios…

Verfasst von: c2simonsimon | Dezember 25, 2010

NZL impressions

Verfasst von: c2simonsimon | Dezember 25, 2010

merry xmas

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für das Vertrauen und die Unterstützung bedanken und wünschen euch schöne Weihnachten!

Simon & Simon

Verfasst von: c2simonsimon | Dezember 19, 2010

Regnerischer Sommer

Die ersten beiden Tage nach der Ankunft gestalteten wir eher locker, dabei waren aber trotzdem zwei Trainings pro Tag angesagt. Der Jet-Lag war deutlich zu spüren und so fielen mir die Augen jeweils bereits beim Abendessen zu. Ab dem Samstag ging es dann richtig los, die Intensität der Trainings wurde deutlich grösser und neben Technikeinheiten im Wildwasser kamen Ausdauereinheiten im Boot, Strandläufe sowie Einheiten im Kraftraum dazu.

Vor allem über die ergänzenden Trainings war ich nicht unglücklich. Es tat gut, nicht immer kniend im Boot zu sitzen. Ich bin immer noch laufend an meinen Einrichtungen am optimieren, dies um die Schmerzen in den Knien und in den Fussgelenken zu minimieren. Im Zweier habe ich das ganz gut hingekriegt, doch der Einer ist einiges enger und eine Qual für meine, für einen Kanuten eher voluminösen, Beine.

Nach den ersten fünf Tagen war dann die Müdigkeit deutlich zu spüren und ich konnte mich auf einen freien Tag freuen. Da bis zu diesem Zeitpunkt mehrheitlich die Sonne schien, plante ich diesen faul am Strand liegend zu verbringen. Doch leider wurde daraus nichts, anstatt Sonnenschein und blauem Himmel, regnete es bei warmen 20 Grad. Ich verbrachte einen ruhigen Tag mit Shopping, Essen und Nichtstun.

Am Mittwoch ging es von Tauranga mit dem Auto ins Trainingslager nach Kawerau, wo wir zusammen mit den „Kiwi’s“ (Neuseeländer) drei Tage trainierten. Von den Kleinsten bis zur Nationalmannschaft war ein grosses Spektrum vertreten und ich freute mich alle bekannten Gesichter wieder zu sehen. Ich trainierte erstmals in einer reinen C1 (Kanadier Einer) Gruppe und es tat gut zu vergleichen und zu sehen wie andere paddeln. Die Bedingungen in Kawerau sind nicht die besten. Die Trainingsstrecke weist keine guten Kehrwasser auf und ist mit zahlreichen Steinen gespickt, welche neben den grossen Abnutzungsrescheinungen das Paddeln vor allem im C1 zur Lotterie machen. Die Gefahr mit dem Paddeln einzuhacken ist all gegenwärtig und sorgte bei den meisten zu erhitzten Gemüter. Zudem zeigte sich der neuseeländische Sommer diese Woche nicht von seiner besten Seite, seit dem Dienstag ist es bewölkt und es regnet immer wieder. Leider sieht der Wetterbericht für die kommenden Tage nicht besser aus, Regen folgt auf Regen.

Older Posts »

Kategorien